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SUMMARY:"Als die Holzschuhe zerbrachen\, ging ich barfuß" – NS-Zwangsarb
 eit auf den Zechen Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne
DESCRIPTION:\nEnde Oktober 2025 ist die Publikation »"Als die Holzschuhe z
 erbrachen\, ging ich barfuß" – NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constanti
 n und Mont Cenis in Bochum und Herne« im Klartext-Verlag erschienen. \n\
 nDiese prägnante Aufsatzsammlung beinhaltet neue mikrogeschichtliche Rech
 erchen\, Text- und Bilddokumente sowie Berichte von Zeitzeug*innen über i
 hre Zwangsarbeit auf der Krupp-Zeche Constantin der Große\, zu der die Ze
 che Mont Cenis seit 1939 gehörte. Sie erlauben es\, soziale und arbeitsal
 ltägliche Perspektiven zu entwickeln und biografische Zugänge zu eröffn
 en. Dies macht die Publikation zu einer spannenden Lektüre über Gewalt\,
  Leben und Widerstand auf den Zechen Constantin und Mont Cenis während de
 s Nationalsozialismus.Die Autorinnen stellen das Buchprojekt\, das auf jah
 relanger Recherchearbeit zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Zwangsa
 rbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der Zeche Constantin und Mont Cenis i
 n Bochum und Herne basiert\, in einer spannenden Lesung  vor. Die Spreche
 r*innen wechseln sich ab\, zitieren Originalquellen und zeigen historische
  Fotos. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schicksale und historische Doku
 mente\, die das Leben von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der 
 Großzeche Constantin und Mont Cenis beleuchten. Besonders eindrücklich s
 ind die Schilderungen von Zeitzeugen wie Michail Petruk\, die von Hunger\,
  Gewalt und familiären Verlusten berichten und die Darstellung der Schick
 sale der ukrainischen Mädchen und Frauen\, die auf Mont Cenis und Constan
 tin zur Arbeit gezwungen wurden. Weitere Schwerpunkte sind Arbeit\, Widers
 tand\, Bestrafung und Verfolgung sowie Entnazifizierung und Öffentlichkei
 t.Ziel der Initiative ist es\, die Erinnerung an diese Menschen wachzuhalt
 en\, das öffentliche Sprechen über diese Zeit anzustoßen und den Ort Bo
 chum-Bergen sowie weitere Erinnerungsorte auch in Herne als Lern- und Gede
 nkort zu bewahren. Zu diesem Thema eröffnen sie den Austausch mit den Bes
 ucher*innen der Lesung.Herausgegeben wird das Werk in Kooperation mit der 
 Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. und mit finanzieller Unterstützung der NR
 W-Stiftung.Zu den Autor*innen:\nDie Initiative Gedenkort Bochum-Bergen ist
  überparteilich und Mitglied im Bochumer Bündnis gegen Rechts. Ihr Anlie
 gen ist es\, im ehemaligen Zwangsarbeiter-Lager an der Bergener Straße ei
 nen würdigen Gedenk-\, Erinnerungs- und Lernort zu den NS-Verbrechen am B
 eispiel der Zwangsarbeit in Bochum zu schaffen und ein Zeichen gegen mensc
 henverachtenden Rassismus zu setzen. Sie mischt sich aktiv in die Lokalpol
 itik ein und fordert Transparenz und Beteiligung der Zivilgesellschaft. Da
 bei bietet sie Führungen für Interessierte zum Thema Zwangsarbeit im 2. 
 Weltkrieg an und arbeitet mit Jugendgruppen und Schulen zusammen. Die Init
 iative recherchiert\, um lange Zeit Verborgenes und Verdrängtes aufzudeck
 en und macht Öffentlichkeitsarbeit.
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